Klarstellung
der Maria-Leo-Grundschule zum Artikel der Berliner Zeitung
An der Maria-Leo-Grundschule besteht kein Zwang zur Verwendung gendergerechter oder inklusiver Sprache. Kinder werden nicht sanktioniert, benachteiligt oder unter Druck gesetzt, wenn sie diese Sprachformen nicht anwenden.
Gendergerechte Sprache ist kein Bestandteil von Leistungsbewertungen und keine Voraussetzung innerhalb unseres pädagogischen Level-Up-Modells („Explorer – Explainer – Expert“). Die dort verwendeten Vereinbarungen regeln ausschließlich Aspekte von Selbstorganisation, Verantwortung und sozialem Miteinander im Schulalltag.
Sprache thematisieren wir altersgerecht im Rahmen von Demokratiebildung und respektvollem Zusammenleben – als Angebot zur Auseinandersetzung, nicht als Verpflichtung.
Der im Artikel erzeugte Eindruck eines systematischen Drucks oder Zwangs entspricht nicht unserer pädagogischen Praxis.
Entsprechende Beschwerden wurden bislang nicht an die Schulleitung herangetragen. Wir stehen jederzeit für eine sachliche, differenzierte Darstellung unserer Arbeit zur Verfügung.
Unsere GEV wendet sich mit folgendem Leserbrief an die Berliner Zeitung:
Als Gesamtelternvertretung der Maria-Leo-Grundschule nehmen wir Bezug auf Ihren Artikel vom 19.01.2026 über unsere Schule.
Mit diesem Schreiben übersenden wir Ihnen unseren Leserbrief zur Veröffentlichung. Darin widersprechen wir der im Artikel vermittelten Darstellung unserer Schule ausdrücklich und stellen dieser unsere Perspektive von über 425 Familien gegenüber.
Ihr Beitrag stützt sich im Kern auf die Wahrnehmung einer einzelnen Familie und leitet daraus pauschale Aussagen über das pädagogische Konzept einer großen, vielfältigen Schulgemeinschaft ab. Diese Verkürzung halten wir für journalistisch problematisch und der tatsächlichen Arbeit an unserer Schule absolut nicht angemessen.
Gerade weil Sie unsere Schule als „Vorzeigemodell“ bezeichnen, halten wir es für unerlässlich, dass auch die Sicht der Elternschaft und die gelebte Praxis vor Ort berücksichtigt werden. Der beigefügte Leserbrief leistet hierzu einen notwendigen Beitrag zur Einordnung.
Wir erwarten daher die Veröffentlichung unseres Leserbriefs im Zusammenhang mit der Berichterstattung zu unserer Schule.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Gesamtelternvertretung