VERA 3 2026 – Ergebnisse im Vergleich
Lernen sichtbar machen – Daten für die Weiterentwicklung unserer Schule
Die Vergleichsarbeiten VERA 3 sind ein wichtiger Bestandteil unserer datenbasierten Schulentwicklung. Sie überprüfen bereits in der dritten Jahrgangsstufe, inwieweit die Bildungsstandards erreicht werden, die am Ende der vierten Klasse erwartet werden. Dadurch erhalten wir frühzeitig Hinweise darauf, welche Förder- und Fordermaßnahmen wir im Unterricht weiterentwickeln sollten.
Die Ergebnisse werden nicht mit allen Schulen verglichen, sondern mit einer Vergleichsgruppe von Schulen, deren Schülerschaft eine ähnliche soziale Zusammensetzung aufweist. Dadurch entsteht ein fairer Vergleich der pädagogischen Arbeit.
Die nachfolgende Grafik fasst unsere Ergebnisse im Schuljahr 2025/2026 zusammen.

Was zeigen die Ergebnisse?
Die Ergebnisse bestätigen unseren eingeschlagenen Weg:
- Lesen: 53 % unserer Schüler:innen erreichen den Regelstandard oder darüber (Kompetenzstufen III–V). In der Vergleichsgruppe sind es 44 %. Gleichzeitig liegt der Anteil der Kinder unter dem Mindeststandard mit 29 % unter dem Vergleichswert von 36 %.
- Sprachgebrauch: Auch hier liegen unsere Ergebnisse über der Vergleichsgruppe. 45 % erreichen mindestens den Regelstandard (Vergleichsgruppe: 40 %). Der Anteil der Kinder unter dem Mindeststandard ist geringer als in der Vergleichsgruppe.
- Mathematik: Besonders erfreulich ist in diesem Jahr das Ergebnis in Mathematik. 49 % unserer Schüleri:nnen erreichen den Regelstandard oder darüber, während dies in der Vergleichsgruppe 38 % gelingt. Gleichzeitig liegt der Anteil der Kinder unter dem Mindeststandard deutlich niedriger.
Daten zeigen Entwicklung – nicht nur Momentaufnahmen
Für uns sind diese Ergebnisse kein Selbstzweck. Sie helfen uns, Unterricht gezielt weiterzuentwickeln. Gleichzeitig betrachten wir VERA niemals isoliert.
Deshalb verbinden wir die Ergebnisse mit unseren schuleigenen Langzeitdaten aus dem STOLLE-Lesetest. So können wir verfolgen, wie sich ganze Einschulungsjahrgänge über mehrere Jahre hinweg entwickeln. Erst das Zusammenspiel verschiedener Datenquellen ermöglicht uns, Fördermaßnahmen zu überprüfen, Stärken auszubauen und Entwicklungspotenziale frühzeitig zu erkennen. Diese Form der datenbasierten Schulentwicklung verstehen wir als Grundlage für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung unserer Schule.
Unser Ziel bleibt dabei unverändert: Nicht ein einzelner Test entscheidet über den Lernerfolg eines Kindes. Entscheidend ist, dass wir Entwicklungen erkennen, daraus lernen und jedes Kind bestmöglich auf seinem individuellen Lernweg begleiten.